Die 2000er Jahresabschlusstour führte uns (Jupp auf BMW R 1000 R, Michi auf BMW R 850 R, Manni auf BMW R 1150 GS, Brigitte auf BMW R 1100 GS, (Fliesen-) Klaus auf Honda Gold Wing, (Fahrschul-) Klaus auf BMW R 65 in gelb, Karl auf BMW R 65 in rot, Willi auf BMW K 1100 LT und mich auf Triumph Trophy 900) wieder mal nach Tirol.

Das ursprünglich für den 30.09. vorgesehene Treffen war auf Freitag 29.09. vorverlegt worden. Also fuhr ich Freitag morgens gegen 11:40 Uhr von Hüsten bei herrlichem sonnigem Wetter los. Das schöne Wetter sollte dann auch auf der gesamten Hinfahrt so bleiben. Nicht so schön waren die beiden dicken Staus bei Erlangen und München, durch die ich mich durchzwängen musste und die meinen Zeitplan gehörig durcheinander brachten. Als ich die Autobahn bei Holzkirchen verließ war es daher schon dunkel und auf dem Achenpaß so kalt, dass ich mich an der ehemaligen Grenzstation kurzfristig entschloss, das Innenfutter in die Jacke einzuziehen. Aus dem geplanten Zwischenstopp beim Geisler- oder Fischerwirt in Achenkirch wurde wegen der fortgeschrittenen Stunde auch nichts. Und die breite Ölspur, die sich von Maurach bis nach Wiesing runterzog, war auch nicht geschwindigkeitsfördernd. So kam ich erst gegen 20:15 Uhr in unserem Basisgasthof Luchnerwirt in Kramsach Gasthof Luchnerwirt in Kramsach an und kein "Schwein" war da. Unser Wirt Fritz erzählte mir, dass Manni und (Fahrschul-) Klaus, nachdem sie die Mopeds von den Hängern geladen und in der "Tiefgarage" Die "Tiefgarage" vom Luchnerwirt. Im Hintergrund hat Fritz die Holzspäne für den Winter eingebunkert. untergebracht hatten, kurz vor meiner Ankunft nach München aufgebrochen waren, um den Rest der Bagage vom Flughafen abzuholen. Ich machte mir keine Hoffnungen, dass ich an diesem Abend die Anderen noch treffen würde, da in München noch das Oktoberfest lief und ich Jupp kenne. Also beschloss ich den Tag mit einem Abendessen und ein paar Halben Zipferbier.

Tatsächlich traf ich die restlichen Konsorten erst am nächsten Morgen beim verspäteten Frühstück. Nachdem wir die Mopeds nicht ohne Probleme aus der Garage gefahren hatten Jupp holt die BMW aus der Garage (Fahrschul-) Klaus weicht auf eine huppelfreie Stelle aus (fast alle Maschinen setzten auf der ekligen Kante auf), ging es über Nebenstrassen nach Kufstein zum tanken. Über Thiersee, Ursprung-Paß und Bayerischzell fuhren wir zum Mittagessen zum Tatzelwurm/Sudelfeld Bikertreff Tatzelwurm/Sudelfeld, wo trotz des schönen Wetters erstaunlich wenig los war. Der Parkplatz vor dem Bikertreff war mit mehr Dosen als Mopeds belegt. Über die Mautstraßen zum Walchensee und von Wallgau nach Vorderriß erreichten wir schließlich Achenkirch, wo beim Fischerwirt Kaffeepause am Achensee beim Fischerwirt eine Kaffeepause eingelegt wurde. Die von der Wirtin demonstrativ auf den Tisch gestellte Flasche Wieselburger wurde von uns erfolgreich ignoriert. Nach dem Abendessen beim Luchnerwirt stieß dann auch Willi zu der Gruppe, die damit vollständig war.

Der nächste Tag bewies mal wieder, was man sich nicht alles für eine schöne Portion Öl-/Knoblauch-Spagetti antut. Er fing gar nicht mal schlecht an und bei der Kaffeepause auf dem Kühtai-Sattel Kaffeepause in Kühtai hatten wir noch Sonne, aber die ersten dunklen Wolken zeigten sich bereits. Nach dem Tankstopp im Ötztal und der Auffahrt zum Timmelsjoch ging es dann los. Den Gasthof Saltnuss auf der italienischen Seite des Timmelsjoch erreichten wir klatschnass. Nachdem die Tochter des Hauses uns erkannt hatte, packte sie ihre Speisekarten gleich wieder weg, die Öl-/Knoblauch-Spagetti stehen sowieso nicht drauf. Und das was wir bestellen, war ihr auch klar: 9 Portionen Spagetti mit Öl und Knoblauch, Spagetti-Essen im Gasthof Saltnuss lecker! Aber das schlechte Wetter ließ sich durch unsere Knoblauchfahne nicht vertreiben. Auch der Rückweg über den Jaufenpaß war verregnet und unsere Espressobude oben auf dem Passhöhe zu allem Überfluss auch noch geschlossen. In Sterzing hatten wir schließlich die Nase voll und entgegen unseren bisherigen Gewohnheiten fuhren wir nicht die alte Brennerstrasse, sondern nahmen die Mautgebühr in Kauf und rauschten über die Autobahn zurück nach Kramsach.

Der nächste Tag präsentierte sich wieder ganz anders. Früh morgens regnete es zwar noch ein wenig, aber nachdem das Wetter aufklarte, konnten wir bei Sonnenschein noch eine kurze Tour über Kitzbühel, den Pass Thurn Paß Thurn oberhalb von Mittersill und den Gerlos-Paß Mittagessen in Gerlos machen. Durch das Zillertal ging es zurück nach Kramsach, wo noch die Mopeds (außer meinem) auf die Anhänger Die Mopeds werden aufgeladen. Die Mopeds werden aufgeladen. Die Mopeds werden aufgeladen. geladen werden mussten. Kaum waren die Kisten aufgeladen, fing es wieder an zu regnen. Zum Abschlussessen hatte Jupp bei Lisbeth Haxen bestellt Na Jupp, welche Haxe hast du dir ausgesucht?, die bei allen gut ankamen Die Haxen kommen gut an, Jupp hat seine auch schon gefunden.. Wie auch die Abende zuvor, wurde der Tag in der Gaststube bei dem einen oder anderen Zipfer beendet Die ganze Clique beim Luchnerwirt.. Die Wirtsleute Lisbeth von links: Lisbeth, Jupp, Michi und Fritz und der fröhliche Herr im blauen Hemd ist Fritz, unser Wirt. setzten sich schließlich auch noch dazu.

Am nächsten Tag regnete es wieder. (Fahrschul-) Klaus war bereits morgens um 6:00 Uhr mit dem großen Hänger von Jupp losgefahren. Nachdem Willi mit dem Rest (außer Manni und Brigitte, die noch weiter fuhren) nach dem Frühstück zum Flughafen nach München aufgebrochen war, machte ich mich auch auf den Weg. Wegen des Regens fuhr ich diesmal nicht über den Achensee, sondern über die Autobahn nach Kiefersfelden. Der Regen hörte erst kurz nach Ingolstadt auf und bei einer Kaffeepause in Greding beim Altmühltal konnte ich mich wieder etwas aufwärmen. Danach wurde das Wetter besser und besser und schließlich schien sogar wieder die Sonne.

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