Nach langer Abstinenz (abgesehen von den kurzen Jahresabschlusstouren) ging es in diesem Jahr mal wieder nach Österreich und Italien. An der von der Fahrschule Thür aus Düsseldorf organisierten und vom Fahrschulchef Jupp und mir geleiteten Tour nahmen teil: Reiner auf BMW K75, Klaus auf BMW R1150 R, Georg "Schorsch" auf Suzuki GSX750, Wilfried mit Sozia Gisela auf Moto Guzzi California EV und na"THÜR"lich Jupp auf BMW R 1100 R sowie ich mit meiner Sozia Vera auf meiner altgedienten Triumph Trophy 900.

Als Treffpunkt war unser Basishotel Fischerwirt am See in Achenkirch am Achensee am Samstag um 14:00 Uhr vereinbart. Langschläfer der ich nun einmal bin, hatte ich keine Lust mitten in der Nacht aufzustehen um rechtzeitig anzukommen. Also fuhren Vera und ich bereits am Freitag in aller Ruhe nach Achenkirch, wo bereits Jupp mit Wilfried und Gisela auf uns wartete. Jupp hatte seine BMW sowie die Maschinen von Wilfried und Klaus auf dem Anhänger nach Achenkirch transportiert. Nachdem die Maschinen abgeladen und alle Mopeds sicher in der Garage von Renates See-Stüberl untergebracht waren, konnten wir zum gemütlichen Teil des Abends übergehen und uns ein bis zwei Wieselburger gönnen Wieselburger ist lecker!.

Am nächsten Morgen fuhren wir zur Einstimmung zunächst eine kleine Tour über Vorderriß und Hinterriß durch den Ahornboden mit seinen zum Teil 500 Jahre alten Ahornbäumen nach Eng Das Karwendelgebirge. Nur ein winzig kleiner Teil des Ahornbodens. Nach einer kurzen Rast im Gasthof Eng Alpengasthof Eng Alpengasthof Eng Meine beste Sozia ging es aber schnell wieder zurück zum Fischerwirt, wo wir uns ja um 14:00 Uhr mit den übrigen Tourteilnehmern treffen wollten. Bei strahlendem Sonnenschein trafen dann nach und nach Klaus (im Auto), Reiner (mit seiner K75 nach einer Zwischenübernachtung in Landshut) und Schorsch ein, der als Einziger die Strecke von Düsseldorf nach Achenkirch auf dem Moped durchgefahren war. Verständlicherweise reichte ihm das auch für diesen doch ziemlich heißen Tag und so fuhren wir ohne ihn zur Zillertaler Höhenstraße (in Jupps Terminologie: Captain-Chaos-Wegwerfstrecke). Diesmal wollten wir die Höhenstraße in entgegengesetzter Richtung befahren und so durchquerten wir zunächst das Zillertal. In Kaltenbach verließen wir die Bundesstraße und fuhren über die Landstraße bis nach Hippach, wo wir den Aufstieg zur Zillertaler Höhenstraße starteten. Den überstand Wilfrieds Guzzi leider nicht ganz unbeschadet. Als wir wegen eines entgegen kommenden Autos kurz stoppen mussten, konnte er die Maschine an der Ausweichstelle nicht halten und legte sie an der zum Glück vorhandenen Leitplanke ab. Gisela und er überstanden diese Übung unbeschadet (zumindest körperlich). Das Moped erhielt ein paar kaum sichtbare Kampfspuren. Die Maschine wurde mit vereinten Kräften wieder aufgerichtet und weiter ging es bis zur üblichen Rast in der Hirschbichl Alm Kurzer Fotostopp oberhalb der Hirschbichlalm von links: Wilfried, Jupp und Klaus. Unsere nächste Station: Die Hirschbichlalm Pause auf der Hirschbichlalm. An der Alm trennten sich unsere Wege kurzfristig: Während Jupp mit Wilfried und Gisela die nächste Abfahrt nach Aschau nahm, führte ich den Rest der Gruppe weiter über die Höhenstraße bis nach Ried und schließlich, nachdem wir Jupp und die Guzzi mit Wilfried und Gisela wieder aufgegabelt hatten, zurück ins Hotel.

Am nächsten Tag stand die erste längere Tour auf dem Programm: Penser Joch. Über Landstraße und bei Sonnenschein ging es vorerst zusammen bis zur Karlskirche Die Karlskirche bei Volders Vor der Karlskirche bei Volders. Hier trennten wir uns von Jupp und Wilfried. Während Wilfried und Gisela von Jupp über die alte Brennerstraße nach Matrei geführt wurden, wo wir uns um 11:30 Uhr wieder treffen wollten, fuhr ich mit dem Rest der Gruppe über die Römerstraße bis nach Matrei. Das heißt, wir wollten die Straße bis Matrei befahren, aber leider war es Sonntag und die Einheimischen wollten irgendeinem Heiligen huldigen und sperrten dafür kurzerhand die Straße zwischen Patsch und Ellbögen für zwei Stunden. Uns blieb also leider nichts anderes übrig als zurück zur Brennerautobahnauffahrt Patsch-Igls zu fahren und für das kurze Stück bis zur Abfahrt Stubaital 40 Alpendollar zu latzen. Wären wir bloß auf der Autobahn bis zur Abfahrt Matrei geblieben: Als wir das Stubaital Richtung alte Brennerstraße verlassen wollten, war auch die einzige Zufahrtsstraße zum Stubaital wegen einer Messe gesperrt. Zum Glück war das Ende bereits abzusehen und nach einer viertel Stunde Warterei in brütender Sonne wurde die Straße wieder freigegeben (Mann, hatte ich einen dicken Hals!). Am vereinbarten Treffpunkt trafen wir uns mit Jupp und Wilfried und für einen Kaffee war auch noch Zeit. Weiter ging es dann über die alte Brennerstraße und Sterzing hoch auf das Penser Joch Auf dem Penser Joch Jupp hat die Passhöhe erreicht!. Nach einer leckeren Mahlzeit mit hausgemachten Kasnockerln im Gasthof Alpenrose trennten wir uns dann abermals. Jupp und Wilfried mit Gisela fuhren über das Penser Joch zurück nach Sterzing zum Shoppen. Klaus, Reiner und Schorsch führte ich über das schöne und herrlich ruhige Sarntal und den Ritten. Nach einem kurzen Fotostopp bei den Erdpyramiden Die Erdpyramiden bei Oberbozen auf dem Ritten. bei Oberbozen und einem Cappuccino am Motorradtreff vom Hotel Sachsenklemme bei Franzensfeste trafen wir dann in Sterzing wieder die drei Shopper und mehr oder weniger gemeinsam ging es dann über die alte Brennerstraße bis zum nächsten Treffpunkt an der Shell-Tankstelle an der Autobahnanschlussstelle Innsbruck-Süd. Hier vereinbarten wir, dass Wilfried der Gruppe auf der Autobahn bis zur Abfahrt Zillertal vorausfahren sollte, damit wir uns seinem Tempo anpassen konnten und die Gruppe nicht auseinander gerissen wird. Allerdings sollte er die Führung erst übernehmen, wenn ich ihm freie Fahrt gegeben hatte, da schon so mancher anstelle Richtung Salzburg den Abzweig Richtung Garmisch genommen hat. Unglücklicherweise war aber die direkte Auffahrt auf die A12 Richtung Salzburg an diesem Tag wegen Bauarbeiten gesperrt. Eine mautfreie Umleitung führte ca. 1 km Richtung Brenner. Nachdem ich den Blinker rechts gesetzt hatte um der Umleitung zu folgen, hörte ich genau in Höhe der Abfahrt neben mir das Bollern der Guzzi. Wilfried hatte mein Abfahrtsblinken unverständlicherweise mit "Freie Fahrt" gleichgesetzt und setzte zur Erstürmung des Brenners an; reagierte nicht mehr auf hupen und gestikulieren. Ich versuchte noch, dem Rest der Gruppe per Handzeichen klar zu machen, dass sie bei der Umleitung abfahren sollten und nahm die Verfolgung auf. Zum Glück hat die Guzzi gegen meine Trophy absolut keine Chance. Bereits nach wenigen hundert Metern hatte ich den Ausreißer eingeholt. Da war es aber leider bereits zu spät und die Autobahnkasse wieder einmal aufgefüllt. Die nächste Ausfahrt war nämlich die bereits vom Morgen bekannte Abfahrt Patsch-Igls und die ist von Innsbruck aus bereits voll mautpflichtig. Ein bisschen sauer wurde ich, als Wilfried dann an der Abfahrt wieder versuchte an mir vorbei zu ziehen. An der Mautstelle musste ich dann auch noch feststellen, dass uns Reiner und Schorsch gefolgt waren. Nur Klaus und Jupp hatten an der Umleitung richtig reagiert und waren inzwischen wohl schon auf dem direkten Heimweg. Da Patsch-Igls nur eine Auffahrt Richtung Brenner hat und wir keine Lust auf weitere Mautgebühren hatten, führte ich die Gruppe über Igls und Vill zurück nach Innsbruck und schließlich über die Autobahn zurück nach Achenkirch, wo Klaus und Jupp beim Bier bei Renate im See-Stüberl schon auf uns warteten. Wer die Maut für Reiner, Schorsch und mich gezahlt hat und für wen bei Renate eine Runde fällig war, muss ich ja wohl nicht extra erwähnen?

Am nächsten Tag war Spagetti-Tag: Timmelsjoch Logo Timmelsjochwar angesagt. Über die Autobahn fuhren wir erst einmal wieder bis Innsbruck. Dass Wilfried seit seinem Umfaller auf der Zillertaler Höhenstraße den Begriff "Sicherheitsabstand" sehr genau nahm und selbst auf der Autobahn bei Tempo 100 bis zu 1 km Abstand hielt, sei hier nur am Rande erwähnt. Ab Innsbruck ging es dann über Landstraße hoch auf den Kühtai-Sattel. In Kühtai Kaffeepause in Kühtai. Warum schaut Jupp nur so mürrisch, bei der netten Gesellschaft? Kaffeepause in Kühtai. legten wir eine Kaffeepause ein und danach trennten sich mal wieder unsere Wege. Bis ins Ötztal hatten wir zwar noch dieselbe Strecke, aber in Ötz sollte Jupp mit Wilfried rechts abbiegen und über einen kleinen Umweg zurück nach Achenkirch fahren. Da wir anderen aber nicht warten sollten, bis die Beiden unten im Tal ankommen und wir in Ötz sowieso links Richtung Timmelsjoch abbiegen mussten, trennten wir uns bereits in Kühtai. Nach einem Tankstopp in Sölden fuhren wir das Timmelsjoch hoch, das erst drei Tage zuvor wieder geöffnet hatte. Auf beiden Seiten der Straße türmten sich die Schneemassen noch meterhoch, die Straße selbst war aber frei und gut zu befahren Kleine Pause bereits auf der italienischen Seite des Timmelsjochs. Reiner und Schorsch auf dem Timmelsjoch. Kurz vor dem Gasthaus Saltnuss noch ein kleiner Fotostopp.. Im Gasthof Saltnuss im Passeiertal war die Tochter des Hauses todtraurig, dass Jupp nicht mitgekommen war. Was wir essen wollten, war ihr aber auch so klar: Spagetti mit Olivenöl und Knoblauch! Ohne Zwischenfälle ging anschließend über St. Leonhard, den Jaufenpass und alte Brennerstraße zurück zum Fischerwirt.

Dienstags wollten wir mit der gesamten Gruppe auf den Großglockner. Über Landstraße nach Kramsach, Wörgl, Kitzbühel und bis zum Pass Thurn schafften wir es auch zusammen. Bei einer kurzen Rast oberhalb von Mittersill kam dann ein aufgeregter Passant auf Schorsch zu, noch bevor der das Moped abgestellt und abgestiegen war. Die Suzi Schorsch bei Schadensfeststellung. gab vom Krümmer und Ölkühler dicke Rauchzeichen. Nach einer Motorwäsche in einer Tankstelle in Mittersill wurde ein kleiner Riss im Ölkühler als Verursacher festgestellt. Wir trennten uns also wieder einmal. In Saalbach sollte ein Suzuki-Händler sein. Jupp begleitete Schorsch dorthin. Ich übernahm den Rest der Gruppe und über Zell am See erreichten wir die Großglockner-HochalpenstraßeLink zur Großglockner Hochalpenstraße, die Auf der Großglockner-Hochalpenstraße. wir bis zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe abfuhren. Auf dem Parkplatz oberhalb des immer kleiner werdenden Gletschers Die Pasterze, der "noch" längste Gletscher der Ostalpen. ging es trotz Nebensaison zu wie auf einem Marktplatz. So sahen wir zu, dass wir schnellstens von dort wegkamen. Wir fuhren die gleiche Strecke zurück, ließen Heiligenblut rechts liegen und machten am Ende der Glocknermautstrecke eine kurze Rast. Die Geschichte von Wilfried, der mir bei dieser Rast die "Erlaubnis" gab, auf gerader Strecke doch mal ruhig 100 zu fahren und das bei der Abfahrt mit den Worten: "Aber wenn es zu schnell wird, gebe ich dir ein Signal mit der Lichthupe. Meine Guzzi hat nämlich eine Lichthupe!!!" (Anmerkung des Autors: Welches Moped hat das nicht?) einschränkte, wollte ich hier eigentlich gar nicht wiedergeben, aber ich konnte es mir dann doch nicht verkneifen. Ich finde sie einfach zu gut. Zurück in Mittersill trafen wir überraschenderweise wieder auf Jupp und Schorsch. Der Händler hatte leider kein passendes Teil auf Lager gehabt, aber der Kühler war notdürftig gekittet worden. Nach Achenkirch und zurück ins Hotel ging es von da aus über die alte Gerlos Strecke, deren Zustand zu dem Zeitpunkt wirklich materialmordend war. Nach einer Kaffeepause in Gerlos und Fahrt durch das Zillertal erreichten wir schließlich Achenkirch.

Am nächsten Tag war Ruhetag. Das soll aber nicht heißen, dass wir die Mopeds stehen gelassen haben. Nein, wir sind eine kleine Strecke von knapp 135 km schön gemütlich gezuckelt. Erst über die Mautstrecke von Vorderriß nach Wallgau. Im Nachbarort Krün wurde vor einer Metzgerei ein zweites Frühstück mit frischem, warmen Leberkäse Zum 2. Frühstück Leberkäse in Krün. eingenommen. Vorbei am Walchensee, über die Kesselbergstraße und entlang des Kochelsees ging es über Benediktbeuern nach Bad Tölz. Dann wurde es einfach zu warm. Ein Gewitter war im Anzug und bei der schwülwarmen Luft macht Mopedfahren einfach keinen Spaß. Über Lenggries, entlang der Isar und des Sylvensteinsees ging es dann doch zügig (Wilfried kam mit Jupp nach) zurück nach Achenkirch, wo wir den Rest des Nachmittags bei einer Bootsfahrt über den Achensee Der Achensee von unserem Hotelzimmer gesehen. Blick auf Achenkirch. Blick auf Pertisau. Die Achenseebahn. Blick auf Maurach. ausklingen ließen. Von der am nächsten Tag geplanten Tour zum Stilfser Joch brachte uns unser Freund Manfred "Manni" ab, mit dem wir uns für diesen Tag verabredet hatten und der uns bei unserer Rückkehr von der Bootsfahrt beim Fischerwirt erwartete. Manni kam direkt aus Italien, wo er mit seiner BMW R 1150 GS und einigen Kumpels das Stilfser Joch vor einigen Tagen gefahren war. "Baustellen in fast jeder Kehre" verlocken nicht gerade dazu, extra früher aufzustehen und die lange Anfahrt zum Joch in Kauf zu nehmen. Es wurde daher überlegt, am nächsten Tag noch mal das Timmelsjoch zu fahren. Die Entscheidung sollte am nächsten Morgen getroffen werden. Abends kam dann das Gewitter, das sich bereits am Nachmittag angekündigt hatte.

Der nächste Tag begann wettermäßig bescheiden, aber nicht schlecht. Das Gewitter hatte sich verzogen und der Himmel war bedeckt, aber dafür war es auch nicht mehr so heiß. Wir entschieden uns dafür, einen Abstecher in die Dolomiten zu machen und fuhren ohne Schorsch, der seine Maschine mit dem noch nicht ganz intakten Ölkühler schonen wollte und ohne Wilfried und Gisela, die einen Ruhetag einlegen wollten, los. Dafür begleitete uns Manni an diesem Tag. Am Gerlospass fing es an zu regnen. Vor dem Felbertauerntunnel Der Felbertauertunnel. legten wir eine Kaffeepause Warten auf gute Nachrichten von der anderen Seite des Tunnels. ein. Bevor wir die Tunnelgebühr zahlen mussten, wollten wir uns erkundigen, wie es auf der anderen Seite aussieht. Aber es dauerte eine geraume Zeit, bis ein Fahrzeug von der anderen Seite auf unserem Rastplatz anhielt. Die Aussicht von besserem Wetter veranlasste uns dann doch, den Tunnel zu durchfahren. Und tatsächlich war das Wetter auf der anderen Seite eine längere Zeit schön und trocken, bis uns der Regen im Pustertal dann doch wieder einholte. Da wir zu dem Zeitpunkt aber sowieso eine Mittagspause einlegen wollten, störte uns das nicht besonders. Nach der Pause tröpfelte es zwar noch ein bisschen, aber es klarte beständig auf. Über Innichen und Brixen ging es dann nach Sterzing, wo wir eine letzte Kaffeepause einlegen wollten. Manni trennte sich kurz nach der Mittagspause von uns und fuhr zu seinen Kollegen zurück. Beim Kaffee in Sterzing musste Jupp leider feststellen, dass Vögel absolut keinen Respekt vor teuren neuen BMW Atlantis Anzügen haben - Motto: Alles Gute kommt von oben! Die alte Brennerstraße führte uns wieder zurück nach Österreich und knapp hinter Maurach am Achensee erwischte uns der Regen noch einmal ordentlich.

Der Freitag war unser letzter gemeinsamer Tourtag. Reiner wollte heute einen Ruhetag einlegen und so fuhren wir gegen 10:00 Uhr los, um einige bayerische Seen abzuklappern. Die erste Station war der Tegernsee, der von Achenkirch aus gesehen auf der anderen Seite des Achenpasses liegtAm Tegernsee. Am Tegernsee.. Über Bad Wiessee und Gmund ging es danach zum Schliersee und dann ein kleiner Abstecher hoch zum Spitzingsee. Über die kleine Mautstrecke zwischen Brannenburg und Tatzelwurm ging es danach flott hoch auf den Sudelfeldsattel, wo wir am Cafe Kotz auf der Passhöhe eine Kaffeepause einlegten. In Bayrischzell links ab führte uns der Ursprung-Pass zum Thiersee. Nach einer letzten Kaffee- und Shoppingpause in der Glasmetropole Rattenberg fuhren wir am frühen Nachmittag zurück nach Achenkirch, wo ja noch die Mopeds auf den Anhänger geladen werden mussten Vera nutzt die Verladeaktion schon mal zum Probesitzen aus!. Zusätzlich zu den Maschinen von Wilfried, Klaus und Jupp wurde noch die Suzuki von Schorsch aufgeladen, der seinem Ölkühler die Rückfahrt nach D´dorf auf 2 Rädern nicht zumuten wollte. Zum Abschlussessen hatte Jupp beim Fischerwirt Haxen Haxenessen in der Bauernstube vom Fischerwirt. Haxenessen in der Bauernstube vom Fischerwirt. Haxenessen in der Bauernstube vom Fischerwirt. bestellt, von denen nicht viel übrig blieb! Und zum letzten Mal auf dieser Tour wurde noch mal ordentlich gelogen Reiner steckt den Pasch 6 gut weg, er kann noch lachen..

Als Vera und ich am nächsten Morgen zum Frühstück kamen, waren die Anderen bereits unterwegs gen Düsseldorf. Jupp war mit dem Anhänger bereits gegen 5:00 Uhr aufgebrochen. Klaus, der Wilfried, Gisela und Schorsch in seinem Wagen mitgenommen hatte, und Reiner, waren kurz vor unserer Ankunft abgefahren. Nach dem Frühstück hieß es dann auch für uns Abschied von Achenkirch zu nehmen. Abgesehen vom zähflüssigen Verkehr rund um München kamen wir bei schönem Wetter auch gut durch, bis sich der Himmel kurz vor Kassel immer mehr verdunkelte. In den Kasseler Bergen erwischte es uns dann richtig. Gewitter und vor allem starke Sturmböen zwangen mich erst dazu auf Tempo 50 runter zu gehen, bis ich schließlich die Faxen dicke hatte und zum ersten Mal in meinem Leben unter einer Autobahnbrücke einen Zwangsstopp einlegte. Die Sturmböen waren einfach zu stark. Nachdem die Böen und das Gewitter nachgelassen hatten fuhren wir weiter. Beim nächsten Tankstopp erfuhr ich dann per Handy von Jupp, dass es Reiner mit seiner K75 auch nicht besser ergangen war, eher noch schlimmer: ab Frankfurt bis Düsseldorf nur Regen. Uns verfolgte der Regen schließlich nur knapp 70 km. Kurz vor Soest hörte der Regen auf und wir konnten uns immerhin noch eine kurze Strecke etwas trocken fahren.

Zum Abschluss möchte ich unserem lieben Juppchen nochmals vielmals dafür danken, dass er uns bei dieser Tour an einigen Tagen eine schwere Last erspart hat und sich gezwungenermaßen die Reifen eckig fahren musste (Ehrlich - solche Kanten habe ich an einem Hinterreifen noch nicht gesehen und dass man sich Kanten am Vorderreifen fahren kann, wusste ich bisher auch noch nicht!).

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