Die Fahrschule Thür hatte zur alljährlichen Gourmettour geladen und die Leckerschmecker waren wieder zahlreich erschienen. Zum Landhaus St. Urban in Naurath Unsere bescheidene Unterkunft auf dieser Tour: Das Landhaus St. Urban wollten diesmal unbedingt mitfahren: na"thür"lich der Chef Jupp und die Chefin Michi, Brigitte, Karl, Klaus sowie meine Sozia Vera und ich.

Den Treffpunkt an der Fahrschule in Düsseldorf hatten wir von Höingen aus in einer knappen Stunde erreicht und gegen 10:00 Uhr ging es dann los. Nach einer kurzen Autobahnetappe ging es über Land- und Bundesstrassen in Richtung Mosel. Josef hatte mal wieder eine extrem gute Strecke ausgesucht und so konnten wir die Fahrt mit kurzen Zwischenstopps für ein verspätetes Frühstück und einen kleinen Nachmittagssnack wie immer genießen. Ein kleiner Zwangsstopp an einer Anliegerstraße (Jupp wollte unbedingt Schotter fahren) trübte die gute Stimmung nur kurzfristig. Nach dem Motto

"Wir können nichts dafür, wir sind von Thür!"

ließen wir die rabiate Anliegerin nach kurzer, aber unfreundlicher Diskussion stehen.

Am späten Nachmittag erreichten wir dann unser Ziel, das Landhaus St. Urban Die Mopeds wurden wegen des tiefen Kiesbettes direkt auf dem Pflastersteinen vor dem Frühstücksraum abgestellt. von Ruth und Harald Rüssel. Das Landhaus wird unter anderem im Guide Michelin mit einem Stern, im Aral Schlemmer Atlas 2000 mit 3 Kochlöffeln und im Varta-Führer Deutschland mit einer Kochmütze geführt. Im Gault Millau erreichte Harald Rüssel 17 von 20 möglichen Punkten. Also ein Hotel-Restaurant, dass normalerweise nicht zum Ziel einer "normalen" Motorradtour gemacht wird. Aber dies war ja eine Gourmettour und die findet bei uns auch nur einmal im Jahr statt und soviel sei schon mal verraten: Es hat sich wirklich gelohnt!

Trotz des gehobenen Ambientes unserer Unterkunft ließen wir uns aber dennoch unser Ankunftsritual nach einer Tour nicht nehmen: Kaum waren die Mopeds vor dem Frühstücksraum sicher abgestellt, wurde auch schon die erste Runde Bier bestellt. Der Straßenstaub muss schließlich runtergespült werden. Wie immer klappte das auch diesmal nicht mit einem Bier. Es mussten daher "gezwungenermaßen" noch ein paar Bierchen folgen. Jupp und Michi Karl Manni signalisiert, dass eine neue Runde im Anmarsch ist! Hilfreich zur Seite stand uns dabei übrigens unser Freund Manniman und die Frauen von Karl und Klaus, die mit dem Auto angereist waren. Manni konnte zwar nicht die Mopedtour nicht mitmachen, aber einerseits wollte er das Menü nicht verpassen und andererseits wollten er und Brigitte am nächsten Tag in die Alpen starten. Also hatte er seine GS im Transporter nach Naurath gebracht und sorgte für den nötigen Nachschub zum spülen.

Einfach lecker, was Harald Rüssel uns an diesem Abend auftischte.Nachdem wir uns frisch gemacht und umgezogen hatten, begannen wir gegen 20:00 Uhr mit unserem Menü. Leider habe ich an diesem Abend keine Fotos gemacht. So kann ich bedauerlicherweise nur mit der nebenstehenden Menüfolge dienen.

Ich will auch gar nicht weiter auf das Essen eingehen, um nicht allen, die nicht dabei gewesen sind, noch nachträglich den Mund wässrig zu machen. Nur so viel sei gesagt: Das gesamte Menü war einfach ein Gedicht. Angesichts der auf den ersten Blick kleinen Portionen fragte sich sicher schon so mancher, wo wir am Abend noch etwas zu beißen bekommen können. Als aber nach 5 Stunden gegen 1:00 Uhr nachts der letzte Bissen den Weg alles Essbaren gegangen war, waren wir alle pappsatt und mehr als zufrieden mit dem, was uns geboten worden war.

Vor dem Frühstück fragten Vera und ich uns noch, ob wir überhaupt schon wieder etwas zu uns nehmen können. Das hervorragende Frühstücksbuffet ließ uns dann doch keine andere Wahl. Wir mussten einfach wieder zulangen. Frühstück

Nach dem Frühstück halfen wir Manni noch, die Maschine von Brigitte in den Transporter zu laden.

Manni bereitet die GS von Brigitte zum einladen vor. Ob die GS wohl noch reinpasst? Anschließend noch ein Gruppenbild vor dem Landhaus St. Urban Gruppenbild vor dem Landhaus St. Urban und dann machten wir uns auf den Rückweg. Über die Hunsrück-Höhenstraße ging es zum Mittagessen nach Cochem. Von dort zum Nürburgring, wo wir in Adenau eine Kaffeepause einlegten.

Danach verschlechterte sich das Wetter immer mehr. Wir beschlossen daher, auf die Autobahn zu gehen. Kurz vor Köln erwischte es uns dann aber doch noch richtig. Nach einem Abschiedskaffee auf einer Autobahnraststätte fing es an zu regnen. Während der Rest in Richtung Düsseldorf schwamm, blieb ich mit Vera auf der A1 und wir erreichten Höingen am frühen Abend. Wir waren ganz schön nass, aber doch sehr zufrieden über diese gelungene Tour.

Bildershow

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