Die alljährliche Jahresabschlusstour: Auch dieses Jahr geht es wieder in die Alpen nach Achenkirch zum Fischerwirt.

28.09.: Gegen 10:20 Uhr fahren wir in Höingen los. Es ist bewölkt, aber trocken. So soll es auch den ganzen Tag bleiben. Nach einer kurzen Kaffeepause bei Det in Sommerhausen genießen wie die dicken Staus ab dem AK München Nord. Die A99 und die A8 sind dicht. Wir sind froh, als wir die Autobahn in Holzkirchen endlich verlassen können. Wegen der Staus kommen wir erst spät gegen 19:30 Uhr in Achenkirch an.

29.09.: Spät geht es auch am nächsten Morgen los. Startprobleme einer Suzuki und für eine Alpentour bei diesen Temperaturen mangelhaftes Schuhwerk eines Tourteilnehmers zögern die Abfahrt auf 10:30 Uhr hinaus. Bei leichtem Nieselregen führt uns unsere erste Tagestour über die Karlskirche bei Volders und Ellbögen nach Matrei, wo wir unsere erste Kaffeepause an „unserer“ Kaffeebude einlegen.

Das Wetter wird immer schlechter. Richtung Italien ziehen dunkle Wolken auf. Das Penser Joch können wir bei dem Sauwetter vergessen. Wir beschließen daher, über die alte Brennerstraße und den Zirler Berg zurück nach Achenkirch zu fahren.

30.09.: Das Wetter hat sich verbessert. Heute scheint den ganzen Tag die Sonne und das ist die Gelegenheit für eine „Spaghettitour“! Gegen 10:15 Uhr fahren wir los. Erste Station ist Kühtai. Trotz Sonne ist es kalt und auf dem Sattel liegt schon der erste Schnee. Weiter geht es durch das Ötztal und nach einer kurzen Tankpause über das Timmelsjoch zum Gasthof Saltnuss zum Mittagessen.

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Zurück nach Achenkirch fahren wir über den Jaufenpass und die alte Brennerstraße. Gegen 18:45 Uhr und nach 327 km sind wir dann zurück in Achenkirch.

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01.10.: Irgendwie ist bei der diesjährigen Abschlusstour der Wurm drin. Auch heute kommen wir erst spät los. Grund sind diesmal die (nicht mehr vorhandenen) hinteren Bremsbeläge eines BMW Cruisers. Schon blöde genug, dass der Eigner ohne passende Bekleidung im Spätherbst auf eine Alpentour geht (s.o.), noch bescheuerter ist aber, mit so einer maroden Maschine anzutanzen.

Nachdem der Mann vom BMW Service-Mobil seine Arbeit gemacht hat, fahren wir endlich um 11:15 Uhr los. Die ursprünglich geplante Tour wird gecancelt und wir machen einen kurzen Abstecher auf die Zillertaler Höhenstraße und nach Gerlos. Danach wollten wir eigentlich noch in die Eng, aber das aufziehende Unwetter macht uns auch dadurch einen Strich. Also fahren wir nach spärlichen 150 km zurück nach Achenkirch und laden die Mopeds der anderen Tourteilnehmer auf.

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02.10.: Rückfahrt nach Höingen. Es regnet. Bei dem Sauwetter wollen wir eigentlich gar nicht los und legen erst einmal ein spätes Frühstück ein. Irgendwann lässt es sich dann doch nicht mehr vermeiden und wir fahren los. Der Regen wird immer heftiger. Auf der Autobahn geht die Sicht in der Gischt der Autos gegen Null. Bei Ingolstadt habe ich die Faxen dicke und fahre auf die B13 ab. Mit dem kleinen Motorradrücklicht ist es heute auf der AB zu gefährlich. Zu leicht kann die kleine Funzel bei diesem Wetter übersehen werden. In Ingolstadt legen wir erst einmal eine Tankpause ein und wärmen uns bei einem Kaffee auf. Das Wetter wird auch auf der B13 nicht besser, aber immerhin ist da nichts los und man muss nicht ständig befürchten, dass einem von hinten einer in die Karre rauscht. Das Wetter bessert sich erst, als die Gewächshäuser von Det in Sommerhausen in Sicht kommen. Leider ist Det heute selbst in Italien unterwegs und wir können uns nicht bei ihm aufwärmen. So fahren wir durch und kommen spät abends in Höingen an.

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